Mir war es eigentlich gar nicht danach, kaum richtig zuhause angekommen, schon wieder unterwegs zu sein. Aber ich liess mich zum Glück überreden. Der Sundgau ist eine malerische, leicht hügelige, weite Landschaft, die viel Ruhe ausstrahlt. Nur mit Fahrrad unterwegs, tut man auch noch etwas für die Fitness und kann ohne schlechtes Gewissen das gute Essen am Abend geniessen. Wir wohnen in der Auberge Paysanne in Lutter, einer einfachen, aber sehr sauberen Herberge mit einer entzückenden Gastgeberin. Sie ist zweisprachig, was hier die meisten Einheimischen sind. Aber Französisch ist zum Glück die erste Sprache. Schliesslich sind wir in Frankreich, was ich sehr geniesse. Wie nah diese Gegend doch von zuhause aus ist, und man ist sofort in einer andern Welt! In dieser Kirche in Oltingue wurde man ohne Vorwarnung mit der Endlichkeit konfrontiert… Am Freitag gegen Mittag nahmen wir die S6 nach Basel, stiegen am SBB aus und fuhren mit dem Fahrrad Richtung Bruderholz. In Wikipe...
Die Spuren des furchtbaren Erdbebens vom 6.April 2009 sind in Aquila noch immer zu sehen. Die Innenstadt wirkt zwar wieder belebt, aber ein Piazza del Duomo mit Abschränkungen, Kränen und Bauschutt ist nicht einladend. Den Dom kann man noch immer nicht besichtigen. Dafür aber die Santa Maria del Suffragio, die man im Hintergrund sieht. Hier speziell ein Bild für meine Mutter. Wenn ich mich recht erinnere, gibt sie dem hl.Antonius immer einen Obolus. Er hilft dann verloren geglaubte Objekte wieder zu finden, was im hohen Alter sehr hilfreich sein kann😉 Die etwas ausserhalb des Stadtzentrums gelegene Santa Maria di Collemaggio ist ein gewaltiges Bauwerk! Ursprünglich im romanisch-gotischen Baustil erbaut, wurde sie später „verbarockisiert“. Der prunkvolle Altar ist ein Zeichen dafür Vor dem Erdbeben war Aquila eine kulturell pulsierende Stadt. Als Universitätsstadt fanden hier viele Konzerte und Theateraufführungen statt. Arthur Rubinstein soll die Stadt einmal als „Salzburg der Abruzze...
Warum fährt man über Silvester nach Karlsruhe? Das ist die Frage. Und sie lässt sich nicht leicht beantworten. Vielleicht weil man den Jahreswechsel in einer anderen Umgebung erleben möchte? Es soll ein besonderer Moment und Ort sein, wenn man das Jahr 2024 mit den meisten Schreckensnachrichten der letzten Jahre hinter sich lassen kann. Wir jedenfalls sind nicht in den sonnigen Süden gereist, sondern in den nebligen Norden, mit dem Deutschlandticket. Das Hotel liegt nahe am Bahnhof. Das Zimmer im Hotel „Premierinn“ ist zwar klein, aber sauber und ruhig, die Aussicht weniger gut. Man ist mit der S-Bahn sofort im Zentrum. Das heisst, es gibt immer Strecken, die man zu Fuss zurücklegen muss und Dietmar ist tapfer ohne Fahrrad mit Stöcken unterwegs. Leider sind alle Museen geschlossen. Dafür haben wir gestern im badischen Staatstheater die „Tagesshow“ gesehen, eine One Man Performance in Anlehnung des Titels, amüsant gemacht. Danach durften wir im Restaurant „Theatro“ speisen, ein Höh...
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