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Die Hügel von Triest

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Mit der Tram kann man eine dieser Erhebungen erklimmen. Es hat die Farbe eines Züri-Trämmli und das Fuhrwerk einer Krienser Maschinenfabrik.  Die Luft ist sehr feucht, die Vegetation entsprechend grün und üppig hier oben und man hat bei klarer Sicht einen Ausblick auf die Stadt. Dieser war heute dunstig verhangen. Den zweiten Hügel, den wir heute erklommen haben, war der Colle San Giusto. Diesmal aber zu Fuss. Eingang zur Kathedrale San Giusto. Vermutlich stand hier einmal eine römische Basilika. Die Mittelapsis wurde 1932 neu errichtet, eine Art venezianischer Jugendstil des Künstlers Guido Cadorin Ins Auge springt das Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges von Attila Selva.  Es trägt die Widmung: den Gefallenen des Befreiungskrieges 1915-1918. Das Denkmal wurde 1935 eingeweiht. Anwesend waren der König Victor Emanuele III und faschistische Politiker.  Die Unabhängigkeit Triests von Österreich-Ungarn ist ein Thema, dem man in der Stadt immer wieder gegegnet....

Trieste

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Seit vier Tagen sind wir in dieser Stadt im äussersten Norden der Adria. Wir haben bereits eine Schifffahrt entlang der Küste genossen, dies nach der Besichtigung des Schlosses Miramare. Triest liegt in einer geschützten Bucht. Anfangs des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des 1. Weltkrieges war die Stadt ein wichtiger Handelsknotenpunkt. Sein Hafen verband die im Mittelmeerraum gelegenen Ländern mit der ganzen Welt.  Erzherzog Maximilian, der jüngere Bruder von Kaiser Franz Joseph und Gemahl der berühmten Sisi, liess dieses prachtvolle Schloss Mitte des 19.Jahrhunderts auf der Landspitze bei Grignano erbauen. Gemeinsam mit seiner Gemahlin bewohnter er es nur kurze Zeit. Er fühlte sich zu Höherem berufen. Napoleon III setzte ihn als König von Mexiko ein. Hier ereilte ihn jedoch ein trauriges Schicksal. Er war nur bei einer kleinen klerikalen Minderheit anerkannt. Sowohl Maximilian als auch seine geliebte Frau Charlotte, eine belgische Prinzessin, waren wohl nicht sehr begabt in der Erk...

Soncino

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Bis vor kurzem hatte ich noch geglaubt, Soncino sei ein Vorort von Lecco. Von dort kämen meine Vorfahren väterlicherseits. Nun wurde ich von meinem Cousin eines Besseren belehrt: Soncino liegt etwa 38 km nördlich von Cremona. Hier wurde mein Urgrossvater, Pietro Duranti geboren. Er wanderte zusammen mit Leontina aus Lecco - also doch - nach Norden. Zuerst liess sich die Familie im Elsass nieder, dann zog sie in die Schweiz. Hier wurde mein Grossvater 1900 in Basel geboren. Auf unserer Reise nach Triest machten wir einen Halt im wunderschönen Agriturismo Padernello, einige Kilometer von Soncino entfernt. Das alte Gebäude liegt neben einem Castello. Es ist geschmackvoll renoviert und bietet Ruhe und eine malerische Aussicht. Es ist ein Geschenk, dass ich diese Gegend kennenlernen darf. Familie und Freunde kümmern sich um die Eltern zuhause. Ich hoffe, ich kann ihnen einige Eindrücke vermitteln von der Gegend, in der mein Urgrossvater aufgewachsen ist. Ob er die Chiesa di San Giacomo oft ...

Heidelberg zum Zweiten

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Es war kurz vor Weihnachten 2019, als Dietmar und ich mit Annina und Olivia in Heidelberg waren. Einen Blogeintrag hat es damals anscheinend nicht gegeben - jedenfalls habe ich keinen gefunden. Wahrscheinlich war ich nach mehreren Bechern Glühwein am Weihnachtsmarkt dazu nicht mehr in der Lage. Am Weihnachtsmarkt 2019 Dieses Mal möchte ich es aber nicht verpassen, einige Eindrücke festzuhalten. Meine Freundin Claudia war dieses Mal meine Begleiterin. Zum Glück! Ihr Orientierungssinn ist weit besser entwickelt als meiner. Auch ist sie zäher oder weniger erschöpft als ich. Jedenfalls musste sie beim Chor-Konzert in der Heiliggeistkirche nicht dagegen ankämpfen, aus Müdigkeit vom Stuhl zu kippen und auch auf der Sightseeing - Tour im Bus schlief sie nicht ein. Beides waren kleine  Highlights, das Konzert ein ganz besonderes, war es doch eine Mischung aus menschlicher Stimme und elektronischen Geräuschen. Jede Sängerin trug ihr Handy wie ein Klanginstrument am Hals und setzte es als Au...