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Faucompierre

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​Wer kennt die kleine Gemeinde mit 227 Einwohnern im Département Voges in der Region Grand Est? Der Name des Ortes leitet sich von „Faucon“ (Falken) ab. In der im 17.Jhd. zerstörten  Burg sollen die Herren von Parroy einst mit Falken gejagt haben.  Wir bewohnten ein wunderbar großzügiges Haus, dessen Besitzer es mit viel Liebe renoviert und eingerichtet hatten. Dietmar hatte es entdeckt und unsere Freunde  - und mich - dafür begeistern können! Quelle belle Idée! So ordentlich sah es nicht immer aus. Es wurde gelebt, gekocht, gegessen, gespielt und trotz Hitze gar nicht so schlecht geschlafen. Den Geburtstag von Klaus feierten wir in Gérardmer. Da durfte natürlich eine Fahrt im Bio Pedalo mit anschließendem Eisessen nicht fehlen. Unsere drei Kavaliere stürzten sich dann auch noch in das kühle Nass! Es gab aber auch andere Orte der Abkühlung - hier die Basilique Saint-Maurice in Épinal Das Musée de l´image wurde 2003 eröffnet und liegt direkt an der Mosel. Gegenüber befinde...

Lecco

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​ Mein Urgroßvater, Nono Checco, kommt ursprünglich aus Lecco. So wollte ich unbedingt den Friedhof besuchen. Dort auf unsern Familiennamen „Durandi“ zu stoßen, war natürlich ein Ding der Unmöglichkeit. Obwohl es hier sehr alte Gräber gibt. Die Familie verließ die Gegend um 1900, fand zuerst in Strasbourg, später in Birsfelden ein neues Zuhause. Hier eines der ältesten Urnengräber, das ich gefunden habe.  Lecco ist heute eine moderne Stadt mit knapp 50´000 Einwohnern. Die Altstadt wirkt mondän mit ihren vielen kleinen Geschäften. Die Seepromenade lädt zum Verweilen ein. See und Berge scheinen miteinander verbunden zu sein. Eigentlich ist die Stadt ein idealer Ausgangsort für Wanderer und Bergsteiger. Beides sind wir nicht. Wir begaben uns lieber auf die Spuren von Alessandro Manzoni, dem Nationaldichter Italiens. In „I promessi sposi“ werden den beiden jungen Leuten Lucia und Renzo so viele Steine in den Weg gelegt, dass es fast wie ein Wunder wirkt, dass sie am Schluss doch noch h...

Montefiascone

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​Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft machten wir einen Halt in Castiglione della Pescaia. Erinnerungen wurden wach, wie ich vor zwei Jahren mit Annina, Roger und den Kindern die Burg erklommen hatte. Auf dieser Treppe stand ich mit Annina  - es hat sich nichts verändert! Aussicht vom Castello Das Haus in Montefiascone an der Via Costa mit Aussicht auf den Lago di Bolsena war nicht einfach zu finden. Eine enges Gässlein führte in die Höhe. Das Parkieren des Mercedes war ein Abenteuer. Hier verkehren nur die kleinen Cinque Centos! Aber endlich geschafft wurden wir sofort tätig und bald stand auch schon das erste Abendessen auf dem Tisch. Da das Auto nun einmal sicher abgestellt war, musste ich mich Dietmars Fahrradmanie unterwerfen. Am Anfang schimpfte ich wie ein Rohrspatz über die Hitze, die steilen, holprigen Wege und verkehrsreiche Straßen. Mit der Zeit stellte ich mich den Herausforderungen sogar freiwillig und radelte auch mal im Abenddress mit Sandalen in die Stadt hinu...