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Lecco

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​ Mein Urgroßvater, Nono Checco, kommt ursprünglich aus Lecco. So wollte ich unbedingt den Friedhof besuchen. Dort auf unsern Familiennamen „Durandi“ zu stoßen, war natürlich ein Ding der Unmöglichkeit. Obwohl es hier sehr alte Gräber gibt. Die Familie verließ die Gegend um 1900, fand zuerst in Strasbourg, später in Birsfelden ein neues Zuhause. Hier eines der ältesten Urnengräber, das ich gefunden habe.  Lecco ist heute eine moderne Stadt mit knapp 50´000 Einwohnern. Die Altstadt wirkt mondän mit ihren vielen kleinen Geschäften. Die Seepromenade lädt zum Verweilen ein. See und Berge scheinen miteinander verbunden zu sein. Eigentlich ist die Stadt ein idealer Ausgangsort für Wanderer und Bergsteiger. Beides sind wir nicht. Wir begaben uns lieber auf die Spuren von Alessandro Manzoni, dem Nationaldichter Italiens. In „I promessi sposi“ werden den beiden jungen Leuten Lucia und Renzo so viele Steine in den Weg gelegt, dass es fast wie ein Wunder wirkt, dass sie am Schluss doch noch h...

Montefiascone

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​Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft machten wir einen Halt in Castiglione della Pescaia. Erinnerungen wurden wach, wie ich vor zwei Jahren mit Annina, Roger und den Kindern die Burg erklommen hatte. Auf dieser Treppe stand ich mit Annina  - es hat sich nichts verändert! Aussicht vom Castello Das Haus in Montefiascone an der Via Costa mit Aussicht auf den Lago di Bolsena war nicht einfach zu finden. Eine enges Gässlein führte in die Höhe. Das Parkieren des Mercedes war ein Abenteuer. Hier verkehren nur die kleinen Cinque Centos! Aber endlich geschafft wurden wir sofort tätig und bald stand auch schon das erste Abendessen auf dem Tisch. Da das Auto nun einmal sicher abgestellt war, musste ich mich Dietmars Fahrradmanie unterwerfen. Am Anfang schimpfte ich wie ein Rohrspatz über die Hitze, die steilen, holprigen Wege und verkehrsreiche Straßen. Mit der Zeit stellte ich mich den Herausforderungen sogar freiwillig und radelte auch mal im Abenddress mit Sandalen in die Stadt hinu...

Gavorrano

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​Als wir hier ankamen, freuten wir uns erstmal über diese wunderbare Unterkunft. In der Nähe von Gavorrano Bagno befindet sich die Azienda Agricola Poggio alle Birbe. Die Besitzerin, Veronica Brunori empfängt uns herzlich und gibt Auskünfte über dieses von ihren Eltern umgebaute ehemalige Zollhaus. Es ist wunderbar stilvoll eingerichtet und liegt inmitten von Olivenhainen. Das eigene Olivenöl durften wir bereits kosten und werden nicht ohne reichliche Vorräte von hier weggehen. Auch die hausgemachte Zitronenmarmelade und den Limoncello haben wir genossen. Es ist zwar auch hier ziemlich heiss. Die dicken Mauern schützen doch einigermaßen und es lässt sich auch tagsüber gut aushalten. Nachts kühlt es etwas ab, die Vorteile des Landlebens.  Das Zusammensein mit der Familie, die im nahen Follonica logierte, war eine besondere Freude!    Die Katzen waren natürlich die besondere Attraktion, nicht nur für die Kinder! Wenn wir unser gemütliches Zuhause verlassen, dann nur um irge...