Faucompierre
Wer kennt die kleine Gemeinde mit 227 Einwohnern im Département Voges in der Region Grand Est? Der Name des Ortes leitet sich von „Faucon“ (Falken) ab. In der im 17.Jhd. zerstörten Burg sollen die Herren von Parroy einst mit Falken gejagt haben.
Wir bewohnten ein wunderbar großzügiges Haus, dessen Besitzer es mit viel Liebe renoviert und eingerichtet hatten. Dietmar hatte es entdeckt und unsere Freunde - und mich - dafür begeistern können! Quelle belle Idée!




So ordentlich sah es nicht immer aus. Es wurde gelebt, gekocht, gegessen, gespielt und trotz Hitze gar nicht so schlecht geschlafen.
Den Geburtstag von Klaus feierten wir in Gérardmer. Da durfte natürlich eine Fahrt im Bio Pedalo mit anschließendem Eisessen nicht fehlen.




Unsere drei Kavaliere stürzten sich dann auch noch in das kühle Nass!

Es gab aber auch andere Orte der Abkühlung - hier die Basilique Saint-Maurice in Épinal


Die Wasserfälle in Tendon


Die Église abbatiale Saint-Pierre in Remiremont




Es handelt sich um die ehemalige Stiftskirche. Die Stiftsdamen, die in der Abtei lebten, stammten aus dem Hochadel. Lediglich die Äbtissin legte noch ein Gelübde ab. Die Kanonikerinnen konnten sich immer auch gegen das Leben im Stift entscheiden. Sie lebten in Privathäusern mit Dienerschaft und trugen auch weltliche Kleidung. Jede Dame wählte eine Nichte, die ihr zu gegebener Zeit ins Stift folgen sollte. Es gab nie mehr als 72 Stiftsdamen. Die Äbtissinnen lebten in grossem Wohlstand, ab 1751 im neuen Palais, im Stile eines Bischofspalastes erbaut.Den Beginn der französischen Revolution überstand das Kloster nicht lange. Die Klosterkirche wurde 1790 geschlossen.
In Bruyères, wo wir zwei Mal mit dem Fahrrad hinfuhren, ging es weit schlichter zu und her.

Der Markt war stimmungsvoll, die Menschen sehr freundlich und auf dem Weg zurück entdeckte ich auf dem Friedhof von Champ-le-Duc ferne Verwandte, die ich in Lecco vergebens gesucht hatte.



Schön wars! Merci beaucoup mon amour♥️
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