Gavorrano
Als wir hier ankamen, freuten wir uns erstmal über diese wunderbare Unterkunft. In der Nähe von Gavorrano Bagno befindet sich die Azienda Agricola Poggio alle Birbe. Die Besitzerin, Veronica Brunori empfängt uns herzlich und gibt Auskünfte über dieses von ihren Eltern umgebaute ehemalige Zollhaus. Es ist wunderbar stilvoll eingerichtet und liegt inmitten von Olivenhainen. Das eigene Olivenöl durften wir bereits kosten und werden nicht ohne reichliche Vorräte von hier weggehen. Auch die hausgemachte Zitronenmarmelade und den Limoncello haben wir genossen. Es ist zwar auch hier ziemlich heiss. Die dicken Mauern schützen doch einigermaßen und es lässt sich auch tagsüber gut aushalten. Nachts kühlt es etwas ab, die Vorteile des Landlebens.




Das Zusammensein mit der Familie, die im nahen Follonica logierte, war eine besondere Freude!


Die Katzen waren natürlich die besondere Attraktion, nicht nur für die Kinder!

Wenn wir unser gemütliches Zuhause verlassen, dann nur um irgendwo anders etwas Abkühlung zu erfahren. So zum Beispiel im Museo Minerario im Parco delle Colline Metallifere Grossetàne. Hier kann man einen Eindruck davon gewinnen, wie unter schwierigsten Bedingungen kostbare Materialien wie Sulfat abgebaut wurden.




Eine Bare für Verletzte, ein Gestell zur Fixierung von Arm oder Beinbrüchen.
Die Stirnlampen waren mit bis zu 3 kg schweren Ladegeräten versehen. Da trug man doch lieber die zwar gefährliche aber weitaus leichtere Gaslampe mit sich herum.


Natürlich fehlte auch der Ausflug zum Strand nicht, hier beim Torre Mozza.
Und der Besuch der Weinmesse in Gavorrano war ein Ziel. Ich musste mit dem Fahrrad bei größter Hitze den Berg hinauf radeln.
Auch der Pfarrer war da, rechts mit Hut. Er holte sogar die kircheneigene Verstärkeranlage, da die offizielle den Geist aufgab.



Morgen geht es weiter. Aber an diesen Ort werden wir sicher zurückkehren.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen