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Zamek Karnity

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Wir wohnen seit zwei Tagen in diesem Hotel, einen ehemaligen Schloss, im 19. Jahundert erbaut. Viele dieser Schlösser, aus Backstein errichtet, mit Türmchen und Zinnen, sind im Januar 1945 den Flammen zum Opfer gefallen, so zum Beispiel auch das Schloss Friedrichstein der Gräfin Marion Dönhoff. Die erste Nacht verbrachten wir aus schnarchtechnischen Gründen in einer Art Verlies im Gesindehaus. Zwei Zimmer, mit unzähligen Betten. Der Vorteil: jeder hatte sein eigenes Zimmer, Oropax waren überflüssig. Nur eben, dieses Schloss-Flair fehlte vollkommen. Die Schränke fielen auseinander, wenn man sie öffnete, die Dusche musste man kniend benutzen und die Aussicht war, jedenfalls aus meinem Zimmer, nicht besonders erquickend. So wie Müllhalden eben sind. Das Gesindehaus Und das richtige Schloss! Beim Frühstück entschlossen wir uns, unsere Zimmer zu wechseln. Die Besitzerin kam unserm Wunsch entgegen. Jetzt wohnen wir wieder zusammen und können uns gehörig auf die Nerven gehen. Dafür haben wir ...

POLIN Museum

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Das Museum der Geschichte der polnischen Juden wurde im Jahre 2013 anlässlich des 70. Jahrestages  des Beginns des Warschauer Ghettoaufstandes teileröffnet. Die komplette Fertigstellung und feierliche Eröffnung fand am 28. Oktober 2014 statt.Die  Geschichte der Juden in Polen  begann vor mehr als einem Jahrtausend. Sie reicht von einer langen Periode der religiösen Toleranz und eines relativen Wohlstands der jüdischen Bevölkerung des Landes bis zu ihrer fast vollständigen Vernichtung während der Nazizeit. Denkmal für den Aufstand im Ghetto 1943 Um uns nochmals mit dem Thema der jüngsten Vergangenheit zu beschäftigen, haben wir auch das „Museum des polnischen Widerstandes von 1944“ besucht. Diese Ausstellung hat mich nicht überzeugt. Verherrlichung von Heldentum ist nicht meine Sache. Warschau hat aber auch wunderschöne Eindrücke bei mir hinterlassen. Hier einige davon: Das traditionelle Chopin Konzert findet jeden Sonntag um 12 und 16 Uhr im Lazie...

Warschau

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Mit dem Flixbus fuhren wir nach Warschau. Die Reise dauerte etwa fünf Stunden und ich war froh, als wir ankamen. Busfahrten ist nicht mein Ding, mir wird bei dem Geschaukel über viel befahrene Bundesstrasse leicht übel. Wir kamen in der Nähe des Kulturpalastes, einem Prunkbau, den Stalin dem polnischen Volk geschenkt haben soll, an. Dietmar litt noch immer unter den Folgen seinen „Rollersturzes“, was nur ein Gutes zur Folge hatte - wir bestellten ein Taxi, das uns zum Hotel bringen sollte. „Uber“ sollte es sein...Der dritte Versuch gelang. Gegenüber unseres Hotels „Leonardo“ Hotels trafen wir schon wieder auf Spuren der deutschen Besetzung. Sie gehören zum Stadtbild und werden von den Einheimischen nicht hat mehr wahrgenommen.  Nach seiner kurzen Verschnaufpause im Hotelzimmer, welches sich im 20.Stockwerk befindet und dessen Fenster sich leider nicht öffnen lässt, versuchten wir mit Leihfahrrädern in die Altstadt zu fahren. Auch das ein schwieriges Unterfangen. Ich bin sicher, ihr...

Impressionen von Krakau

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Ohne Worte

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