Und dann kam sie doch!
Die Sonne, und wie! Der schneebedeckte Vulkan "Osorno" glänzte auf himmelblauem Hintergrund und wir entschlossen uns doch noch, auf den 2652m hohen, im Moment schlafenden Vulkan zu fahren. Unsern "Silbergrauen" habe ich inzwischen ganz lieb gewonnen. Gestern bin sogar eine kurze Strecke gefahren - ohne Bewilligung. Was soll schon passieren, ich fahre wie eine Schnecke und lasse an den Kreuzungen allen andern Autos und sonstigen Verkehrsteilnehmern den Vortritt. Dietmar erträgt es mit stoischer Gelassenheit. Von der Passhöhe des Osorno führt eine Sesselbahn aus dem letzten Jahrtausend in zwei Etappen zur Schneegrenze hinauf. Faszinierend ist der krasse Wechsel von der rötlich braunen bis schwarzen Vulkanerde und den weißen Schneefeldern. Wegen dem kühlen Wetter hier im Süden haben die Vulkanspitzen schon ab 1900 m ein weißes Häubchen. Im hohen Norden Chiles ist das erst ab 5000 m der Fall. Wieder im Tal angekommen fuhren wir zum Lagos Todos Santos, wo wir uns todes...